Rat für die Künste Berlin

Der Rat für die Künste vertritt als gewähltes unabhängiges Gremium die Berliner Kultur. Die Mitglieder des Rates sind zwanzig Persönlichkeiten, zu denen sowohl Kulturschaffende bekannter Berliner Kulturinstitutionen als auch freischaffende Künstler gehören. Der Rat für die Künste berät über alle anstehenden kulturellen Fragestellungen, versteht sich als Vermittler zwischen Politik und kultureller Praxis und gibt Anstöße für zukünftige Entwicklungen im Interesse der Kultur in der Stadt und der in ihr lebenden Menschen. Die Mitglieder des Rats entscheiden täglich vor Ort über die kulturelle Zukunft der Stadt Berlin und verkörpern somit eine neue Generation von Kulturverantwortlichen. Ihre Entscheidungen sind zudem vom europäischen Spannungsfeld Ost/West und der Globalisierung geprägt.

Kultur nimmt Bildung nicht als etwas Separates wahr, sondern gerade die gegenseitige Bedingtheit schafft neue Handlungs(spiel)räume für die Kultur. Der Kulturbereich soll nicht als gesellschaftliche Zutat, sondern als Trainingszentrum für den Sozialisationsgrad der Gesellschaft verstanden werden. Insofern hat der Rat für die Künste einen konkreten ideelllen Ausgangspunkt, von welchem er sich bestimmt, formiert und handelt. Seine Selbstorganisation ermöglicht schnelles Reagieren. Politiker und Verantwortliche in Regierung und Verwaltung sehen ihn als Gesprächspartner für Interessen der Kulturinstitutionen, der Kulturschaffenden sowie der Künstlerinnen und Künstler.

Sprecher/in

In seiner Vollversammlung am 29.3.2010 wurde der neue Rat für die Künste gewählt. In seiner ersten Sitzung im April hat der Rat für die Künste die neuen Sprecher gewählt:

Leonie Baumann, Rektorin Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Kay Wuschek, Intendant Theater in der Parkaue

Mitgliederliste Rat für die Künste Stand: 20.5.2011

Mitglieder RfdK